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Das richtige Werkzeug ist nur eine Ausrede

Jetzt mal ganz ehrlich

Wie oft kommt es vor, dass man das Fehlen eines Werkzeuges, eines Programmes oder was auch immer vorschiebt um sich selbst von dem was man sich vorgenommen abzuhalten. Wenn ich an die Zeit zurückdenke als ich wieder mit dem programmieren begonnen habe könnte ich mir jetzt noch die Haare raufen. Es ist unfassbar wieviel Zeit man mit der Frage zubringen kann “Welcher Editor ist der beste um zu programmieren?”. Der Punkt ist der: Wenn man seine Zeit damit verbringt sich Stunden und Tage mit der Frage nach dem besten Editor befasst lautet die Antwort wahrscheinlich: “Gar keiner”.

Die oben geschilderte Situation gibt es in unzähligen Variationen. Dabei ist es egal ob man Fotograf, Handwerker oder Steuerberater ist. Jeder kennt das wahrscheinlich allzu gut.

Das ist als würde man Gitarre lernen wollen und man kauft sich erst einmal die beste und teuerste Gitarre, die man für Geld finden kann. Aber der Punkt ist einfach nun mal der, dass einem das wirklich gar nichts nützt. Die Gitarre macht Dich nicht zum Rockstar, die 500 Megapixel Kamera macht aus Dir keinen Fotografen.

Die Komfortzone ist das Problem

Wenn wir versuchen etwas schwieriges, neues oder gar beides zu tun scheint unser Gehirn besonders kreativ zu werden. Das Fehlen eines bestimmten Werkzeuges als Grund dafür mit etwas nicht zu beginnen ist nur eine Ausrede von vielen. Soweit ich das beobachtet haben neigen wir zu derartigen Ausreden, sobald wir den sicheren Boden unserer Komfortzone verlassen.

Man muss sich selber austricksen

Das Problem ist, dass unser Gehirn so gut darin ist uns diese Ausreden aufzutischen, dass wir es manchmal erst Stunden später mitbekommen. Eine perfekte Lösung dafür habe ich noch nicht gefunden, aber ein Einsatz könnte tatsächlich eine gute Planung kombiniert mit einer gesunden Portion Sturheit sein. Ich habe die Methode zu der Zeit wo ich wieder mit regelmäßigem Sport angefangen genutzt. Im Grunde muss man einen Zustand schaffen in dem es kein entweder oder gibt. Es muss einfach vollkommen klar sein, dass jetzt genau das passieren muss was man sich vorgenommen.

Dabei ist es wichtig, dass man vorher entschieden hat was in diesem Moment zu tun ist. Mit anderen Worten geht es um Planung. Wenn man bereits gestern entschieden hat was jetzt in diesem Moment zu tun ist macht es das deutlich einfacher. Es ist ja schon entschieden…oder?

Hier kommt die Sturheit ins Spiel. Man muss am Anfang in der Lage sein sich hier selbst in die Verantwortung zu nehmen. “Du hast das gestern so entschieden, jetzt wir XYZ gemacht. Ende der Durchsage”.

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