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Teil 1: Familie wird überbewertet

Für manch einen ist das ein heikles Thema. Allzu oft und gerade wenn Familie involviert ist hält man Beziehungen aufrecht, die einem nicht wirklich guttun. Wahrscheinlich hat jeder von uns die eine oder andere ungesunde Beziehung in seinem Leben.

Familie und Freunde

Ich habe schon oft erlebt, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Familie und Freunden gibt. Gerade bei der Familie werden viele Kompromisse gemacht, die man wahrscheinlich bei anderen Menschen nicht eingehen würde. Man erträgt Menschen in seinem Leben mit denen man sich, wenn sie denn nicht Familie wären, niemals abgeben würde.

Ich meine hier jetzt nicht, dass man ab und zu mal eine Meinungsverschiedenheit hat. Das ist unter Geschwistern oder in anderen Verwandtschaftsverhältnissen ganz normal. Mir geht es eher um die Art Beziehung, die man vielleicht schon von Kindheit an hat und die einem ganz objektiv betrachtet noch nie gutgetan hat oder aber auch eine Beziehung, die man aus Pflichtgefühl aufrechterhält.

Bloß weil jemand mit in Deinem Genpool schwimmt, bist Du ihm nicht verpflichtet

Ich bin schon immer sehr wählerisch darin, mit wem ich mich abgebe. Das mag manchmal herablassend oder etwas hart klingen. Manch einer könnte auch behaupten, dass ich Mauern um mich baue. Ich habe ehrlich gesagt auch schon oft gedacht, dass etwas mit mir nicht stimmt. Das ist aber auch ganz nochmal. Wenn man das Gefühl hat, dass man in manchen Dingen ganz anders tickt als sein Umfeld muss man solche Gedanken schon in Erwägung ziehen.

Eltern und Kinder

Ich glaube ich habe viel aus der Beziehung meiner Mutter zu ihren Eltern gelernt was das angeht. Meine Mutter hat ihre Eltern regelrecht gehasst, weil sie eine sehr schwere Kindheit hatte. Darum soll es hier aber nicht gehen.

Trotz allem was zwischen ihr und ihren Eltern stand ist sie fast jeden Tag zu ihren Eltern gefahren. Sie hat sauber gemacht, war für die beiden Einkaufen und hat sich um vieles gekümmert. Sie hat sich jeden einzelnen Tag darüber aufgeregt, dass sie das tun muss und dennoch hat sie es getan.

Es war bei weitem auch nicht so, dass meine Großeltern bedürftig waren. Die beiden haben genug Rente verdient, dass sie sich locker 2 Angestellte hätten leisten können, die sich um jeden Aspekt ihres Lebens kümmern.

Für mich war das sehr lehrreich zu beobachten und ich habe mich gefragt warum sie das tut. Ich glaube ich habe mich damals entschieden, dass ich so etwas niemals tun werde.

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