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Was bisher geschah...

Was ist passiert

Ich hatte mir zuletzt ja so einiges vor genommen (vor ein paar Monaten um genau zu sein). Unter anderem waren dabei ja die die 100 days of code und die 100 days to offload Challenge. Nun ja, schauen wir doch mal. Der letzte Eintrag war der 19. September. Das ist jetzt fast 6 Monate her. Wahrscheinlich würde ich sogar auf eine ziemlich stattliche Liste von Ausreden kommen, wenn ich mir ein wenig Mühe gebe, aber das ist langweilig und wenig sinnvoll. Die Kurzfassung ist wahrscheinlich die, dass ich meinen Kurs über die Zeit verloren habe. Dabei habe ich nach wie vor viele der Dinge, die ich mir vorgenommen hatte auch umgesetzt. Z.B. habe ich viel Sport gemacht, ich habe sehr Zeit investiert um Rust zu lernen. Wir haben in der Firma trotz Corona Drama ein sensationelles Jahr hingelegt. Es ist also bei weitem nicht so, dass ich einfach stehengeblieben bin (Abgeshen von einer kleinen Phase im November/Dezember als ich 3x hintereinander das Demon Souls Remake auf der PS5 durchgespielt habe).

Was habe ich daraus gelernt?

Ich habe mich in den letzten Tagen einmal hingesetzt und habe mir mal im Detail angesehen, was ich mir vorgenommen hatte, was davon gut lief, was überhaupt nicht funktioniert hat und was einfach nur Blödsinn war.

Das Gute zuerst

Bis auf oben genannten PS5 Aussetzer kann ich sagen, dass ich sehr diszipliniert war. Ich habe die Dinge, die mir wirklich wichtig waren konsequent weiterverfolgt. D.h. ich habe konsequent Sport gemacht und konsequent daran gearbeitet täglich besser im programmieren zu werden.

Die Kehrseite

Wenn wir mal bei den bei den Themen Sport und Programmierung bleiben dann sieht das im Detail leider nicht so gut aus wie ich es im ersten Moment dachte:

Sport

  • ich habe 5 -7 Mal die Woche trainiert, 1-2 die Woche Ausdauer (5k Lauf), den Rest HIIT Training auf sehr intensivem Level
  • ich habe was meine generelle Fitness angeht damit keinen Fortschritt erreicht

Ich bin seit einigen Wochen dabei gezielt Erholungspausen einzubauen. Der Grund dafür liegt darin, dass ich im Januar das Buch Beyond Training von Ben Greenfield gelesen habe. Dadurch wurde mir vor Augen geführt, dass es vielleicht doch sinnvoll ist seinem Körper Zeit für Erholung zu gönnen.

Programmierung

  • Ich habe Rust gelernt und bin total happy damit. Die Sprache ist wirklich großartig und ich habe im Schnitt auch ca. 4 Tage die Woche mindestens eine Stunde damit verbracht
  • Ich habe aber leider nicht mal ansatzweise soviel Fortschritt gemacht wie ich wollte. Ich habe zwar wahnsinnig viel über die Sprache gelernt und ich habe auch viele Experimente gemacht, die mir mit Sicherheit etwas gebracht haben. Ich habe mich aber nicht getraut eines der Projekte umzusetzen, die ich schon länger im Kopf habe.

Zur Zeit habe ich hier etwas das Tempo raus genomen. Statt mich tagtäglich ein wenig damit zu beschäftigen habe ich mir 2 Abende die Woche auserkoren an denen ich mich wirklich damit befasse. D.h. ich ziehe mich für ein paar Stunden in mein Büro zurück und setze ein Projekt um. Zur Zeit ist das eher ein kleines Projekt bei dem ich eine Library schreibe um einfach mit externen APIs zu kommunizieren.

Andere Experimente

  • Ich habe im letzten Jahr mehrmals versucht mich mit Social Media anzufreunden (Instagram/Twitter/Mastodon)
  • Ich habe versucht die oben schon erwähnten Challenges zu mitmachen

Fangen wir mal mit Social Media an. Ich muss leider sagen, dass mich das Thema so gar nicht anhebt. Und man kann nicht sagen, dass ich es nicht versucht hätte. Ich habe es auf Instagram in ein paar Monaten auf immerhin ca. 800 Follower gebracht. Wenn ich aber ganz ehrlich bin habe ich weder Interesse, dass Leute mir folgen, noch habe ich Interesse daran anderen zu folgen. Es ist mir einfach völlig egal. Ich glaube die einzige Ausnahme, die man im weitesten Sinne noch als Social Medie bezeichnen kann ist YoutTube. Dort folge ich eine Hand voll Leute von denen ich lernen kann oder die mich unterhalten.

Die Challenges fand ich zwar von der Idee her ganz lustig und spannend, aber hier habe leider ziemlich schnell das Interesse verloren. Irgendwie fand ich es langweilig und umständlich, dass ich wenn ich täglich Code schreibe dann auch noch einen Blogbeitrag oder Social Media Post dazu schreibe. Das erscheint mir irgendwie sinnlos. Die #100DaysToOffload Challenge werde ich evtl. noch weiterverfolgen, mal sehen.

Ich versuche mich gerade stattdessen mehr auf Selbstreflektion zu konzentrieren. D.h. ich schreibe und dokumentiere rgelmäßig, aber ich tue das für mich und meine eigene Gedankenwelt.

Und nun?

Jetzt mal abgesehen von meinem heutigen Bedürfnis diesen Beitrag hier zu schreiben weiß ich noch nicht genau wie es weitergeht. Die Ideen dazu sind sehr widersprüchlich. Das geht von “Ich verwerfe den Blog komplett” bis hin zu *“Ich veröffneltiche meine kompletten Notizen und Gedankengänge”

Dieser Beitrag ist Teil 8 von 100 Days To Offload. Wenn Du mitmachen willst besuche https://100daystooffload.com